Leben mit der Mauer – Alltag Deutscher Teilung an der Bernauer Straße

Rund um die Mauer-Gedenkstätte an der Bernauer Straße verknüpfe ich die große Historie mit kleinen Geschichten über den Alltag mit der Berliner Mauer. Da wo die Mauer über Nacht gebaut und ebenso schnell eingerissen wurde – 28 Jahre später.
Die Zeit der Teilung war geprägt von Entbehrungen, Trennung und Tristesse. Viele Einzelschicksale zeugen aber auch von Mut, Hoffnung und Risikobereitschaft. Das Thema Flucht, ob durch Tunnels oder die eigene Wohnung, bestimmt die Tour, die Orte des Geschehens machen die Erzählungen ebenso nachvollziehbar wie das Wissen um die Beweggründe und Umsetzung der Fluchtaktionen. Begibt man sich auf Spurensuche, findet man, neben der umfangreichen Dokumentation auf der sogenannten Geschichtsmeile, etliche Überbleibsel aus der Mauerzeit. Mahnend erinnert die Kapelle der Versöhnung an den Vorgängerbau im Grenzstreifen. Das Zentrum der Gedenkstätte gewährt Einblick in die größte zusammenhängende noch erhaltene Maueranlage – auf Ost- und Westseite. Auf dem Weg zum Nordbahnhof, einem früheren Geisterbahnhof, liegt am Rande des Sophienstädtischen Friedhofs das Fenster des Gedenkens, das an alle erfassten Todesopfer an der Mauer erinnert.

Dauer: 2 Stunden (nach Vereinbarung auch 3 Stunden möglich)                                         Preis: 95€ bei bis zu 15 Teilnehmer_innen (größere Gruppen nach Absprache)
Guide: Annika Schwenn